Entwicklungsumgebung einrichten
Das Einrichten der Testumgebung erfolgt in mehreren Schritten, die im folgenden beschrieben sind. Falls es dabei zu unerwarteten Fehlermeldungen kommt, bitte die letzten Schritte noch einmal genau anschauen und gegebenenfalls wiederholen. Auch ein Blick ins Fehlerhandbuch hilft meistens, da bereits viele Fallstricke entdeckt und beschrieben wurden.
1. Das Betriebssystem vorbereiten, entweder Linux oder Windows
Windows 10
Programme installieren
Unter Windows ist es standardmäßig nicht möglich, “einfach“ die Linux Distribution Ubuntu zu installieren. Dazu muss vorab erst das WSL2 aktiviert / installiert werden werden (Punkt 1). Im Anschluss ist eine Installation von Ubuntu (18.04 oder höher) möglich. Zudem muss DDEV installiert werden, in dem dann die Entwicklungsumgebung laufen kann (Punkt 2).
- WSL2 unter Windows10 aktivieren und Ubuntu installieren:
- Aus dem Microsoft-Store: https://aka.ms/wslstorepage (verfügbar seit Nov. 2022)
- Manuell unter von WSL
- DDEV für Windows installieren: DDEV WSL2
- Unter Windows muss in der Hosts-Datei (%windir%\system32\drivers\etc) folgende Eintragung gemacht werden:
127.0.0.1 opencaching.ddev.site 127.0.0.1 try-opencaching.ddev.site
Danach kann Ubuntu gestartet werden (z.B. im “Such“-Menü nach Ubuntu suchen und anklicken). Beim erstmaligen Starten von Ubuntu müssen ein Benutzername und ein Passwort festgelegt werden.
Im Anschluss den Punkten folgen und ausführen, die im nächsten Schritt “Linux” beschrieben werden.
Linux
Der Linuxartikel wurde erstellt auf Lubuntu 22.04 und erweitert mit Debian 12
Programme installieren
Folgende Programme sind notwendig und müssen vorab installiert werden: PHP (aktuell mindestens PHP8.2), diverse PHP-Erweiterungen, ddev, mariadb-client. Für die PHP-Erweiterungen ist eventuell ein zusätzliches PPA-Repository notwendig. Dessen Installation erfordert je nach Betriebssystem ein unterschiedliches Vorgehen.
Ubuntu: sudo apt install software-properties-common sudo add-apt-repository ppa:ondrej/php Debian: sudo apt install software-properties-common ca-certificates lsb-release apt-transport-https curl -sSL https://packages.sury.org/php/README.txt | sudo bash -x
Die Pakete lassen sich mit folgenden Befehlen installieren (Versionsnummer kann abweichen).
sudo apt update sudo apt install php8.2 php8.2-mbstring php8.2-curl php8.2-xml php8.2-mysql sudo apt install mariadb-client
Sollten beim Installieren der Pakete Fehlermeldungen auftreten, ist es empfehlenswert, die Pakete einzeln zu installieren und auftretende Fehler/Abhängigkeiten einzeln zu lösen.
2. Sourcecode von Git laden
Github
Zwar ist zum Herunterlden des Sourcecodes keine Account auf GitHub notwendig, aber zum Hochladen wird einer benötigt. Daher sollte zuerst einen Account auf https://github.com/ angelegt werden.
optional: SSH-Keys für Repositorys anlegen und in Github eintragen
siehe https://docs.github.com/en/free-pro-team@latest/github/authenticating-to-github/connecting-to-github-with-ssh
oder: https://www.heise.de/tipps-tricks/SSH-Key-fuer-GitHub-Repositories-einrichten-4627459.html
Git lokal installieren
Windows:
siehe: https://github.com/git-for-windows/git/releases
Linux:
sudo apt install git
Sourcecode lokal herunterladen
Ein Terminal öffnen, folgende Kommandos ausführen und dabei Namen und Email-Adresse des Git-Accounts eintragen:
git config --global user.name "Your Name Here" git config --global user.email "your_email@youremail.com"
Im Verzeichnis "home" einen Ordner "opencaching" (Name beliebig) anlegen. Dort folgenden Code ausführen. Dies legt einen Ordner mit dem Namen “oc-server3“ an, lädt den OC-Code aus deinem Github-Fork herunter und kopiert ihn in diesen Ordner.
git clone git@github.com:<DeinGithubBenutzername>/oc-server3
Im Anschluss in den Ordner “oc-server3“ wechseln und den folgenden Befehl ausführen, um bei einem Update den neuesten Sourcecode aus dem Opencaching.de-Repository erhalten zu können:
cd oc-server3 git remote add upstream git@github.com:OpencachingDeutschland/oc-server3
Mit folgendem Befehl gibt es eine Übersicht über die verknüpften Repositorys, die (abgesehen vom Nutzernamen ‘Slini11’) wie in der Grafik aussehen müssen:
git remote -v
Nun den Branch “development“ auschecken:
git checkout development
Und den Development-Branch auf aktuellen Stand bringen:
git pull --rebase upstream development
Weiterführende Informationen zu Git
Diese sind unter anderem im OC-Wiki zu finden
3. DDEV Entwicklungsumgebung initalisieren
Entwicklungsumgebung zum ersten Mal starten
Zuerst in den Projektordner “oc-server3“ navigieren und dort die Installation der Testumgebung starten.
Scripte einzeln ausführen
- ddev anstarten. Im Laufe dieses Prozesses wird die hosts-Datei automatisch angepasst.
ddev start
- Starten der Initialisierung der Testumgebung und der Datenbank:
ddev init
- Die Entwicklungsumgebung steht nun über den Browser bereit unter:
https://opencaching.ddev.site bzw. https://try-opencaching.ddev.site
- Das Passwort für den Benutzer root lautet developer. Das Passwort der anderen Benutzer (Benutzernamen siehe Datenbank) lautet password
Entwicklungsumgebung ein weiteres Mal starten
Die Testumgebung kann z.B. nach einem Neustart des Rechners im Projektordner gestartet werden mit:
ddev restart
Entwicklungsumgebung löschen
Die Testumgebung kann im Projektordner gestoppt werden mit:
ddev delete --omit-snapshot
Danach sind ein erneutes ddev start und ddev init notwendig.
4. Die Testdatenbank füllen
Während der Installation wird eine Testdatenbank importiert, die bereits eine kleine Menge an Caches und Nutzern beinhaltet. Ein manueller Import des Datenbankdumps ist somit (seit März 2021) nicht mehr notwendig.
Für den Fall, dass trotzdem Daten exportiert / importiert werden sollen, können folgende Abschnitte berücksichtigt werden: Login auf der Test-Datenbank im ddev-Container
mysql -uroot -proot -hopencaching-db opencaching
Datenbank innerhalb des ddev-Containers exportieren
mysqldump -uroot -proot -hopencaching-db opencaching > file.sql
Datenbank außerhalb des ddev-Containers exportieren
mysqldump --complete-insert --user root -proot --host 0.0.0.0 opencaching > dump.sql
Datenbank im phpStorm exportieren
Auf der rechten Bildschirmseite den Databasedialog ausklappen rechte Maustaste auf die zu exportierende Datenbank “opencaching” => “Export with ‘mysqldump’”
Im Exportmenü die Zeile “Statements” umstellen auf “Insert with columns” und eventuell den Ausgabepfad “Out Path” anpassen. Im Kommandofeld den Parameter “--routines“ ergänzen und dann “Run” drücken
Datenbank-Dump im phpStorm importieren
Auf der rechten Bildschirmseite den Databasedialog ausklappen rechte Maustaste auf die Datenbank => “Restore with ‘mysql’”
Im Importmenü den Eingabepfad “Path to dump” anpassen, dann “Run” drücken
Datenbank in phpStorm anzeigen
Ggf. kann es passieren, dass die Datenbank nicht automatisch in phpStorm angezeigt wird. Dazu muss eine neue MariaDB im Datenbank-Menü angelegt werden.
Im Anschluss sind die Daten wie im folgenden Screenshot einzutragen. User: “root“ Password: “root“
5. Die Entwicklungs-IDE vorbereiten
Gegebenenfalls sind an der Programmierumgebung Änderungen vorzunehmen, um zum Beispiel einheitlich formatierten Code zu schreiben.
Einrichtung des PHP Coding Styles am Beispiel von phpStorm
Unter Settings / Code Style / PHP rechts auf “Set from…” klicken und “PSR-12” auswählen. Die Einstellung mit “Apply” bestätigen. (Weitere Informationen zum Coding Style sind hier im Wiki zu finden.)
Symfony Pfade am Beispiel phpStorm anpassen
Terminalanpassung am Beispiel phpStorm (für Windows-Nutzer)
hilfreiche Plugins für phpStorm
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Synchronisieren/Wiederherstellen der Benutzereinstellungen mittels JetBrains-Server
Sofern man bei JetBrains einen Account hat, kann man mit diesem die Einstellungen der lokalen IDE synchronisieren und z.B. nach einer Neuinstallation von dort wiederherstellen.
Hierzu in der IDE rechts oben auf das Zahnrad klicken und “Settings Sync is off” auswählen.
Im folgenden Fenster den Button “Enable Settings Sync” klicken und danach alle Einstellungen auswählen, die man sichern möchte. Ein Klick auf “Push Settings to Account” sichert die Einstellungen. Ein Klick auf “Get Settings from Account” stellt sie wieder her, sofern sie vorher dorthin gesichert wurden.
6. Das Fehlerhandbuch lesen (gilt insbesondere für die Schritte #1-#4 :wink:)
Beireits bekannte Fehler werden im Fehlerhandbuch beschrieben.









